Alles "paletti" ... nur

ein „Kümmerer“ muss her …

… denn der ZWISCHENSTAND des ganzheitlichen

Einzelhandels-Konzepts gestern im Haus am See

erwies sich als kummervoller NOTSTAND:

- 35 Anwesende zusammengezählt mit einer 25-

  köpfigen Projektgruppe, … jawohl es drehte sich

  um eine „geschlossene Gesellschaft“,

  und es ist beschämend!

- Die Ergebnisse sind gewollt. Warum hätte die

  Stadt sonst dafür 65.000€ ausgegeben?

- Deswegen haben die Presse und die Stadt sich

  auch gar nicht um ein rechtzeitiges  Publikmachen

  gekümmert, sondern nur versteckt oder gar nicht

  auf die Veranstaltung hingewiesen:

- Die Ergebnisse der  Bürger-Fragebogenaktion via

  Internet müssen auch mangels Manipulations-

  sicherheit angezweifelt werden. Außerdem stellt

  sich die Frage, was teilnehmende Schüler dazu

  sagen können. Dagegen wurde in der Kurstadt

  kein Kurgast zu seiner Meinung "Einkaufen in

  Bad Waldsee" befragt.

- Es gibt doch seit Jahrzehnten bereits einen Mar-

  ketingkoordinator, der seither von der Stadt be-

  zahlt wird und sich jetzt ausschließlich um die

  Waldsee-Card kümmert.

- Stümperhafte HGV-Koordinierung der verkaufs-

  offenen Sonntage mit den Nachbarstädten (am

  nächsten Sonntag ist es wieder so weit mit Aulen-

  dorf).

- In der Diskussion ging es dann leider nur mehr

  noch um den durch den städtebaulichen Rahmen-

  plan als berechtigt zu erwartenden Parkplatz-

  kummer und über die verkümmerten Ballenmoos-

  Innenstadt-Kopplungs-Effekte.

 

... und es bleiben Fragen:

 

- Wo blieben echte Strukturuntersuchungs-Ergebnis-

  se und Handlungsvorschläge und nicht nur Frage-

  bogen-Statistik und kümmerliche Beispiele aus

  anderen Städten mit eben einer anderen Struktur?

- Warum wurde über keine gemeinsam finanzierte

  Aktionen in der Presse und im Internet (Face-

  book, Twitter & Co) gesprochen wie z. B. Erfolgs-

  meldungen über den Verkauf und der Kundenbera-

  tung von Waldseer Einzelhändlern in der Innen-

  stadt oder Verbesserung der Visitenkarte Bad-

  Waldsees am Bahnhofsgelände und den Citybus-

  haltestellen oder so Kleinigkeiten wie der Schaf-

  fung von Sitzbänken z.B. vor dem Freibadeingang

  oder einem Versuch mit „Waldseer-Weihnachts-

  markt am See“?

- Warum wurden Gemeinderäte, die auch Einzel-

  händler sind, von der Stadt offiziell aus den

  Projektzusammenkünften ausgeschlossen?

- Warum bezeichnen die "Akademiker" die Park-

  platzsituation als gut und verfolgen den Wunsch

  der Einzelhändler nach einer zeitungebunden

  Schrankenlösung auf der neuen Bleiche nicht

  weiter?

- Gibt es so etwas wie einen Maulkorb wegen des

  gleichzeitig laufenden Verkehrsgutachtens und

  städtebaulichen Rahmenplans?

- Warum haben sich die angesprochenen anwesen-

  den Stadtverantwortlichen nicht zu Wort gemel-

  det und zu den Vorwürfen geäußert?

- Was hat der liebenswerte Leiter des Bauamts

  eigentlich mit dem Einzelhandel zutun?

- Sind durchgehende Öffnungszeiten wirklich das

  Gelbe vom Ei?

 

FAZIT:

 

Ersäufen wir unbekümmert unseren Kummer mit einem

"Kümmerling" und hoffen wir auf die Hilfe

eines "Kümmerers" aus Kümmerazhofen!

 

Die Schildbürger gründen

einen Verein

Die Schildbürger einer oberschwäbischen Stadt standen

aufgeregt auf dem Wochenmarkt herum und beratschlag-

ten, wie sie zu mehr Geld kommen könnten. Da kam ein

Wanderpärchen geradewegs aus dem Nachbarstädchen und

fragte, wo es denn fehle. Sie erzählten ihm ihr Missgeschick

und dass sie nicht ein noch aus wüssten. Die beiden merk-

ten, dass es mit derem Wissen über Fördergelder nicht weit

her sein konnte und sagten: "Kein Wunder, dass Ihr an die

Fördertöpfe nicht rankommt, Ihr müsst einen Verein grün-

den!" Sie waren sehr verblüfft, und der Bürgermeister

meinte:

"Wenn euer Rat gut sein sollte, dürft Ihr das Management übernehmen"

"Jawohl", fügte der Kämmerer hinzu, "und Ihr bekommt vier-

zig von hundert Anteilen vom gesamten Mitgliedsbeitrag!"

Da rieben sich die beiden die Hände, gingen in weitere

Nachbarortschaften und warben so um weitere Mitglieder.

Einige Tage später darauf hielten die Schildbürger ihre

Ratssitzung ab, um über die Gründung abzustimmen.

 

„Haben wir bei der Management-Entlöhnung vielleicht doch

ein wenig über’s Ziel hinausgeschossen?“ zweifelte der Bürgermeisterstellvertreter.

„Aber nein, so sind die Vorgaben des Landesfürsten für ein

solches Vorhaben“ erwiderte der Bürgermeister.

„Und haben wir in diesem oberschwäbischen Verein über-

haupt eine Chance im Vorstand mitzureden?“ fragte nun ein

anderes Ratsmitglied.

„Zusammen mit privaten Spendern haben wir mit bereits

vorgemerkten Köpfen eine sehr gute Möglichkeit“ nuschelte

nun das Stadtoberhaupt.

„Und was soll denn überhaupt gefördert werden?“ tönte es

plötzlich aus der Ratsherrenmitte.

„Wir sind gerade dabei, uns das zu überlegen“ das war die

Antwort des Schultheiß.

"Hurra!", riefen sie alle. "Das ist die Lösung!“

Und weil für diese Überlegung nicht noch weitere Zeit zu

verlieren sei, wurde flugs die Gründung des „Vereins zum

Zwecke der Geldvermehrung“ mit nur einer Enthaltung be-

schlossen, die Schildbürger waren aufeinander sehr stolz

und gingen zufrieden nachhause.

Wer steckt eigentlich dahinter?

Unser Stadtsäckel ... Gemeinderäte aufgepasst!

... Willkommen

          im

Klub:

"... und wir nennen unsere Finanzierungsforschungstätigkeit auch beim Namen:"

... bekommen wir jetzt in Bad Waldsee ein weiteres teures bürokratisches Alibi-Management-Monstrum ...

... mit zwei Stellen hinter dem Komma?

Griechenland

... wie kann eine Ökonomie mit gut zehn Millionen Einwohnern, die gerade mal 0,3 Prozent zur weltweiten Wirtschaftsleistung beiträgt, derart die Nachrichen dominieren?

S'Rothaus ... schade d'rum

... fotographiert am letzten Sonntag bei herrlichem Biergartenwetter