Ich geh‘ wählen, weil …" so heißt die Umfrage in der Schwäbischen. Würde man auch hin und wieder Waldseer ansprechen, dann wäre die Zusage mit Blick auf den Zick-Zack-Kurs der Fraktionen in kommunalen Angelegenheiten umstritten. Ebenso ist von regionalen Wahlaktivitäten auf den Homepages der Volksvertreter mit Ausnahme von

http://www.spd-bad-waldsee.de/

außer nur „Altbackenes“ nichts zu finden:

http://www.freiewaehler-badwaldsee.de/

http://www.cdu-badwaldsee.de/

http://www.gruene-wangen.de/ovbadwaldsee

http://www.fdp-bw.de/regional/ortsverband.php?ovid=Bad+Waldsee&kvid=Ravensburg

 

Leben wir denn in Bad Waldsee noch im Internet-Mittelalter?


Auf Seite Drei der Schwäbischen heißt es heute samstags "Eine Frage der Ideologie". Gemeint ist damit  "Bio" in der Landwirtschaft.

Auf Seite Eins wird mit "Verdammt zum Wachstum"  Mais, so weit das Auge reicht, gezeigt und damit auf Seite Drei verwiesen.

Man verheizt also mit Mais und Weizen Lebensmittel in Biogasanlagen und nennt es dann "Bio"... eine Landwirtschaft im Krieg mit der Natur!

Das "Aufgeschnappt" im Waldseer Lokalteil in der Schwäbischen, so wie heute, entwickelt sich immer mehr zu einer langweiligen und albernen Kolummne!

Der Konjunkturboom lässt die Steuern sprudeln, schreien die Schlagzeilen. Fließen sie aber auch in angemessener Höhe in die arg gebeutelten kommunalen Kassen vor Ort oder fließen sie schon wieder nach Griechenland?

Was könnte man mit diesem Geld nicht alles aus dem Wunschkästchen der Waldseer finanzieren:

 - Die Untertunnelung von Gaisbeuren

 - Die Enteignungen am Hirsch-Areal

 - Die Renovierung oder Beseitigung des baulichen Schandflecks am

    Rathausplatz

 - Kostenloses City-Busfahren

 - Das Angehen und Stemmen der Kosten für eine Fahrradschulweglösung

   auf den Frauenberg

 - Die Schaffung eines Hauses mit Räumlichkeiten für Seniorenaktivitäten

 - Den Kauf und die Nutzung des Bahnhofs zusammen mit dem 

   dazugehörigen Gelände

- Eine Ampel oder einen Kreisverkehr am Bahnübergang Biberacher-

   Schützenstrasse

- Wenigstens einen oder mehrere funktionierende Parkscheinautomaten

- Die Synchronisierung der Fußgänger- mit der Frauenberg-Ampel an der

   Stadthalle

- Die Verbreiterung der jetzigen Staustelle wegen der Linksabbieger am Eck

   von der  Frauenberg- zur Friedhofstrasse... "Herbert's Eck muss weg"

- Einen vom Einzelhandel losgelösten und von der Stadt finanzierten

   Weihnachtsmarkt

- Für den Bürger kostenlose Lärmschutzmaßnahmen

- und, nicht zuletzt, endlich die Asphaltierung der staubigen und mit

  Schlaglöchern "gepflasterten" 400 Meter am „Steinacher Löhle“

 

Bis zum Jahr 2020 wollen CDU/CSU es geschafft haben, dass auf deutschen Straßen eine Million Elektrofahrzeuge unterwegs sind. „Wir wollen Deutschland zu einem Leitmarkt und Leitanbieter für umweltfreundliche Antriebstechnologien machen“
Als Priusfahrer sage ich: "Dabei gibt es diese Technologie in Hybridform schon lange, aber sie wurde von den europäischen Herstellern verschlafen und dann mit unbezahlbaren Pseudolösungen verfälscht  und man hat so ein "Mitdabeisein" nur vorgetäuscht!"
"Rein elekrisch Fahren" bis 2020 bleibt eine Vision aber die klimaschonende leistungsverzweigende Zusammenarbeit von Benzin- mit Elektromotor über ein stufenloses Planetengetriebe wie bei Toyota ist Realität, die dem Verbren- nungsmotor eine längere Daseinsberechtigung gibt, die sich bewährt hat und die auch bezahlbar ist.
Daher rate ich jedem zu einem gebrauchten Hybridwagen, wie Prius, Yaris, Auris oder Lexus  mit z.B. 100.000 km und 6 - 8 Jahren auf dem Buckel, auch wenn er immer noch etwa die Hälfte des Neuwertes kostet. Die ADAC Pannenstatitik sagt alles.