In einer Transitzone an der österreichischen Grenze:

... wie man ein Quartier für 200 Flüchtlinge in Bad Waldsee wintertauglich machen könnte:

So hat Bad Waldsee über die Flüchtlingsfrage entschieden:

... ob unser Chefredakteur "digital" über Gemeinde- ratssitzungen "eher den Tatsachen ensprechend" berichten wird, das ist die Frage!

"Analog" jedenfalls war er auf einer anderen Veranstaltung!

... hieß es in der Einladung zur Gemeinderatssitzung.

 

"… das war keine Beratung und schon gar keine Diskussion der Gemeinderäte sondern vielmehr eine bereits vorher abge- sprochene Abstimmungskomödie. Sogar die wenigen Fragen der Räte, wie z.B. Deutschlehrer für bereits eingetroffene Flüchtlinge blieben unbeantwortet. Daher war das mein erster und letzter Besuch einer für die Bürger der Stadt so wichtigen Gemeinderatssitzung in Bad Waldsee!“

so seufzte mein Sitznachbar am Montag gegen 21:30 in der Stadthalle am Ende der „Eil-Veranstaltung“.

 

„ … wir sind um halb acht vor der unbeleuchteten Schwemme ohne Beschilderung gestanden. Wenn wir nicht Licht in der Stadthalle gesehen hätten,  wären wir wieder nachhause gegangen“ so überbrückte eine junge Frau im Gespräch im Foyer die Wartezeit von ca. 45 Minuten, bis es endlich los ging.

 

Und tatsächlich muss man sagen:

„Wenn sich die Stadt auf die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen ganauso miserabel vorbereitet wie bei der Einladung und Durchführung einer solchen Gemeinderatssitzung, dann werden wir von den Ereignissen überrollt werden!“

 

Denn

  • Vor Beginn der öffentlichen Sitzung mußte auf das Ende der vorangegangenen nichtöffentlichen Sitzung gewartet werden.
  •  Da wurde „nichtöffentlich“ über Bürgerfragen wie Sorgen und Alternativen beraten, diskutiert und die bevorstehende Abstimmung festgelegt.
  • Damit blieben die Gemeinderäte in ihren „öffentlichen“ Beiträgen blass und hatten wenig Lust „Zivilcourage zeigen"
  • Ausnahme war Herr Gresser, der sich seine berechtigt kritischen Fragen nach den Kosten nicht verbieten ließ und sogar überhebliche Zurechtweisungen von Herrn Manz und Frau Denzel wie „ … das haben Sie nicht verstanden“ oder        ... bitte keinen Dialekt“ vom Bürgermeister in Kauf nehmen mußte. Oder war er vielleicht in der vorangegangenen nichtöffentlichen Besprechung nicht dabei?
  • Als erfahrene Flüchtlingsbetreuer hätten die Waldseer Helfer mit am Tisch sitzen müssen.
  • Bei der Planung der Stadthalle als Notunterkunft wird „das Pferd von hinten aufgezäumt“, denn Fragen nach der Gestaltung und Betreuung können erst nach erfolgter Abstimmung und dann erst in Form einer „Begehung angegangen werden“. „ ... das Gespräch mit dem Landkreis kommt erst“  und „ ... Aktivitäten vorher sind schädlich“ wurde gesagt!
  • Einen Flüchtlingsbeauftragten gibt es vielleicht im nächsten Jahr, wenn ein Antrag genehmigt wurde!
  • Meine Frage nach einem Wohnwagen-Wintercamp als Alternative zu Zelten blieb außerhalb jeglicher Diskussion und daher unbeantwortet.

... so wurden die Entscheidungen im Eiltempo durchgewinkt und so gab es schließlich fast nur Einstimmigkeit und wenige Enthaltungen und Gegenstimmen.

Zum Schluß rundete Herr Haag mit einer „Beweihräucherung“ aller Beteiligten die Sitzung ab.

 

Die Flüchtlinge und die EU

Wann und wohin kommen Flüchtlinge nach und in Bad Waldsee?

... und keiner geht hin!

Denn es gibt für diesen wichtigen kommunalen Termin weder Vorberichte auf der Homepage der Stadt oder in den lokalen Medien, ja noch nicht einmal einen Hinweis "Wohin Heute?" in der Schwäbischen!

... übrigens, ist es nur Zufall oder "Schicksal", dass der heutige Tagespruch in der Schwäbischen zur Zivilcourage animiert?

... denn die Flüchtlinge kommen jetzt "rund um die Uhr", auch zu uns:

... böse Zungen behaupten:

"Der HYMER-Manager Steuer habe wegen einer bevorstehenden "Zwangsräumung" des Hymermobil-Abstellplatzes zugunsten von 50 Eriba Nova Wohnwagen als Flüchtlings-Wintercamp aufgegeben"

Die Deutsche Autoindustrie

 

 

 

 

 

... der Nächste bitte

TOYOTA ... Technik für's Überleben: