Unglaublich, aber wie kommt das SCALA in Bad Bad Waldsee in den Michelinführer und in das ARD-Buffet. Der Fernsehbericht war übrigens tadellos. Wo ich doch vor Wochen festgestellt habe:


Sommer-Eindrücke am Stadtsee:

Ich beginne beim SCALA, dem Haus am Stadtsee und wundere mich, dass selbst zur schönsten Tages- und Abendzeit die Terrasse und das Restaurant kaum gut besucht sind. Und das am schönsten Platz am See. Liegt es vielleicht daran, dass der Wirt mit einem Minimum an Ideen und Anstrengungen zusammen mit einer preisgünstigen Stadtpacht nicht mehr daraus machen muss. Bei der Beurteilung der Gastronomie findet man auf einer Waldseer-Webseite der Stadt, gottseidank versteckt, einen einzigen unglaublichen Scala Erfahrungsbericht:

„Aufmerksame Bedingungen(!), Hund wird gleich Wasser angeboten, Herrliche Lage am See“.

 

Habe ich mich geirrt und ist das Prachtstück am See wirklich gut besucht? Oder mußte im Interesse der Stadt als Verpächter ein wenig nachgeholfen werden?

Denn man munkelt, dass die Pachthöhe seit Beginn an den Umsatz angepasst wird, ... unglaublich!


Immer dann, wenn 71 jährige Gemeinderäte für ihre Partei in den Straßen von Bad Waldsee die Leiter erklimmen und diese unansehnlichen Wahlplakate an Laternenmasten befestigen, steht eine Bundestagswahl bevor. Gibt es denn keine jüngeren Wahlhelfer mehr?

Beim Versuch, die bemerkenswerte B30-Petition zu finden, habe ich die heute am Dienstag im Lokalteil angegebene Internetadresse eingetastet:

https://www.change.org/de/Petitionen/verbesserung-der-verkehrssituation-auf-der-ueberlasteten-Bundesstraße-30-in-oberschwaben

Leider ohne Erfolg, die Seite wird nicht gefunden.

Hat denn der Redakteur dieses Berichts gar nicht recherchiert und sich mit den Gegebenheiten und Hintergründen seines Berichts wirklich befasst? Sonst wäre er schon beim Versuch, die Seite aufzurufen, d'raufgekommen, dass das "ue" in "ueberlasteten" ein "ü" und das "B" in "Bundesstraße" ein "b" sein muss, damit man dorthin gelangt.

 

In der Zwischenzeit ist nach zwei Lokalausgaben der Schwäbischen zur aktuellen Unterstützung der Petition immer noch keine Richtigstellung oder "Druckfehlermeldung" gemacht worden.

 

Heute nach drei Lokalausgaben spricht man wieder über Hunderte Seiten des Infopakets inklusive Petition. Aber ein Nachlesen im Internet ist mangels nochmaliger Erwähnung der richtigen Internetadresse im Bericht immer noch problematisch!

 


Lieber Suki Storch, sind Deine Nachrichten auch an Kinder gerichtet, die nicht nur wissen wollen, was eine Petition ist, sondern auch, was das ist, wohin sie gerichtet wird, nämlich eine Behörde oder Volksvertretung?